[1] MLD-6.x / General / Schlechte Bildqualität bei 1080i mit nvidia-legacy-Treiber
 

Offline villeneuve

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Hi,
ich hatte es schon lange bei einem Freund mit Nvidia GPU und MLD 6.5 beobachtet, aber keine Lust gehabt mich tiefer mit seinem VDR zu beschäftigen, aber jetzt habe ich bei mir MLD auch mal auf den neuesten Stand gebracht, nachdem ich zuvor bei einem 1, 2 Jahre alten Stand war. Jedenfalls habe ich jetzt mit MLD 6.5 und nvidia-legacy Treiber dieselbe schlechte Bildqualität. Anstatt temporal-spatial Deinterlacing anzuwenden werden quasi Doppelbilder ausgegeben. Ich sehe den Unterschied direkt beim ersten Blick, aber voll ins Auge fällt es bei schnellen Bewegungen. Es ist schwer zu beurteilen ohne Seite-an-Seite-Vergleich aber ich meine auch 576i-Sender sehen schlechter aus. Wenn dann ist bei denen aber nicht die Bewegung das Problem, sondern die Kanten. Es tritt Aliasing auf. Die Bildschirm-Ausgabe steht bei meinem Freund und mir korrekt auf 50 Hz.
Ich hätte es gerne auch unter Kodi getestet, aber da ich generell keine Tonausgabe mit MLD bekomme und Kodi meldet es sei keine Soundkarte erkannt worden, spielt Kodi auch nichts ab.
Grüße!

EDIT: Was bedeutet es bzw. warum ist standardmäßig für softhddevice das Plugin Aufruf Argument "-v {video} {disable}" gesetzt?
« Last Edit: Today at 18:25:34 by villeneuve »
Haupt-VDR: Gigabyte GA-F2A88XM-HD3 - AMD A8-7600 - 4 Gb RAM - Ausgabe via MSI N220GT-MD1GZ mit softhddevice & vdpau - 19.2E & 28.2E Empfang via Linux4Media L4M-Twin S2 ver 6.5 - Terratec Aureon 5.1 Fun TTP8 - Crucial m4 CT064M4SSD2 - Seagate Exos 7E8 - Medion X10 RF Remote Control 20016398

Offline clausmuus

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Die beiden Argumente werden beim VDR-Start durch passende ersetzt. Welche gewählt wurden, kannst DU in der Datei /etc/vdr/conf.d/50_... nachschauen.
{video} steht dabei für den vedeo-Modus und {disable} wir ddurch -d ersetzt, wenn das Plugin im detached Modus starten soll.

In den Plugin Einstellungen im VDR OSD kannst Du den Deinterlacer auswählen, der verwendet werden soll. Per Voreinstellung ist einer gewählt, der auf jeder Hardware funktioniert, dafür aber nicht sehr leistungsfähig ist.
Sollte es doch nicht am Deinterlacer liegen, kommt auch ein automatischer Overscan in Frage. dies würde dafür sorgen, dass das TV Bild hoch skaliert wird. Erkennen lässt sich das z.B. da dran, dass der Mauszeiger an allen vier Seiten ausserhalb des sichtbaren Bereiches verschwindet, oder dass ein OSD dass 100% des Bildschirm füllen soll, an den Rändern abgeschnitten wird.
MLD 5.5 - Raspberry PI - 7" Touch TFT - Squeeze Play
MLD 6.5 - lirc yaUsbIR - 4 x DD-Sat - Intel N100M - 4GB RAM - 64GB SSD + 12TB HDD + 22TB HDD - Lian Li PC-C37B - Samsung LE40A559

Offline villeneuve

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Ok, -v {video} {disable}. Ich konnte keine Doku dazu finden, daher die Frage.

Da ich seit 2010 Nvidia-GPUs für VDR einsetze kenne ich natürlich die Deinterlacer-Einstellungen usw. auf dem FF. Irgendetwas muß bei MLD jetzt aber schief laufen. Wie gesagt hatte die alte MLD-Version keine Probleme diesbezüglich und EasyVDR 3.5, das ich immer noch von einer anderen Platte booten kann, auch nicht. Bei meinen Freund exisitiert ja wie gesagt dasselbe Problem, obwohl der einer andere GPU hat (ich GT220, er GT1030).

Was das Ganze jetzt mit Overscan zu tun haben soll ist mir schleiferhaft, Overscan ist jedenfalls nicht aktiv.

Da EasyVDR jetzt erstmal länger verwendet wird muß ich mal schauen, wann ich wieder MLD booten kann, dann schaue ich mir mal /etc/vdr/conf.d/50_... an, vielleicht ist dort ja ein Hinweis auf das Qualitätsproblem zu finden.

OT: Gibt es irgendwo eine Doku über das Konstrukt, wie MLD die Tonausgabe steuert? Ist geplant, das momentane Konstrukt durch Pipewire zu ersetzen bzw. mit Pipewire neu aufzubauen?
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Offline clausmuus

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Gegenüber der MLD-5 hat sich beim Softhddevice die Voreinstellung für den Deinterlacer geändert. Daher mein Hinweis mal zu prüfen ob der passend eingestellt ist. Es wird ja auch eine andere Variante des softhddevice verwendet.

Der Overscan, den viele TVs per Voreinstellung aktivieren, und auch die Grafikkarte aktiviert sorgt auch für eine miserable Bild Qualität.

Das Problem beim Ton unter Kodi ist, das Kodi als Flatpack läuft, und es nicht gerade trivial ist, den die Soundkarte dort hin durchzureichen. Das hatte ich vor nem Jahr mal geschafft, aber dann gab's nen flatpack update, und nun passt wieder nicht mehr.

Ich hatte vor einigen Wochen mal mit Pipewire rumgespielt, da ich ein paar Anforderungen hatte, die anders nicht zu lösen waren. Das ganze ist aber nicht trivial und erst recht nicht einfach so einzurichten, dass es bei allen Usern ootb funktioniert. Da es obendrein für den MLD Einsatz für den normalen User keine Vorteile bringt, werden wir dies auf Absehbare Zeit nicht zum Standard machen. Pipewire zieht halt zwischen Soundkarte und App eine weitere Abstraktionsschicht ein, die dann auch noch konfiguriert werden muss, passend zur Hardware.
Trotzdem habe ich die Voreinstellungen der Pipwire Pakete eingecheckt und die stehen als Pakete zur Verfügung. Nur durch die individuellen Einstellungen musst Du Dich dann selber quälen :) Wenn Du damit herum spielst, musst Du beachten, dass wir kein PulseAudio an Bord haben, aber viele Anleitungen setzen genau dies voraus und verweisen auf PulseAudio Tools um Pipewire zu konfigurieren. Erforderlich ist es aber nicht.

Ich verwende Pipewire, weil mein N100 Mainbord seit einigen Monaten dazu neigt, sich sehr lange Zeit zu lassen, bis die Soundkarte sichtbar wird. Wenn zu dem Zeitpunkt der VDR bereits gestartet ist, gab's kein Ton. Die Pipewire Abstraktion erlaubt es, dem VDR eine Virtuelle Soundkarte vorzusetzen, und die Physikalische einzubinden sobald diese auftaucht.
Obendrein will ich gleichzeitig zu der 5.1 Soundausgabe, den Ton im 2.0 Format an einen Bluetooth Kopfhörer senden. Auch das ist mit purem Alsa nicht möglich. Ich scheitere aber bisher da dran, Pipewire davon zu überzeugen die Kopfhörer mit Stereo anzusprechen, und nicht Mono.
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