Hmmm...,
der RPi ist ja nun schon etwas speziell. Ich hab zwar nen NVMe-HAT, aber keine SSD dran (sind mir momentan einfach zu teuer), deshalb die USB-SSD (vom Vorgänger Recorder, der ein richtiges Mistdings war, übrig geblieben) genommen. Ich hab also keine Ahnung, ob auch das Mounten der NVMe-SSD irgend welchen Ärger macht.
Bootzeitbedarf hat wohl AUCH was mit ggfs. laufender Dateisystemprüfung zu tun, die je nach Dateisystem mal länger oder mal kürzer dauert. clausmuus empfiehlt dringend, /data in XFS zu formatieren, ich bin dieser Empfehlung gefolgt. Am Einfachsten geht das, indem man im WebIF (Einstellungen/Speichermedien) die SSD beim Hinzufügen neu formatieren lässt - die MLD verwendet dabei XFS.
Hier mal meine fstab, vll. möchtest du mal auf Verdacht einen möglichen bind raus nehmen. Mein RPi5 bootet in knapp einer Minute, das ist inklusive RPi-Preboot-Screens. Laut clausmuus kann man, während des Hochlaufs, sofern man eine Tastatur angeschlossen hat, mit <ESC> zwischen dem MLD-Logo und dem Bootlog umschalten. Bei mir funktioniert das aber nicht, da ich (natürlich) eine Uralt-PS/2-Tastatur über ein USB-Wandlerdings verwende. Das wird erst enumeriert nachdem alles schon vorbei ist. Nachträglich kann man ja im WebIF ("Meldungen" oder im "Terminal" 'dmesg') ebenfalls das Bootlog prüfen.
Ich habe:
- die MLD auf SD-Karte UUID=C272-F76A
- Aufnahmen (/data) auf USB-SSD 500GB UUID=b124a09...
Die auskommentierten Zeilen ('#') sind paar Experimente gewesen, außerdem die Original Version mit bind.
Der Gewinner war am Ende das Entfernen des bind und die Verwendung von nofail. Das noatime ist ja Standard und mMn auch vernünftig.
/dev/root / auto noatime 1 1
proc /proc proc defaults 0 0
devpts /dev/pts devpts mode=0620,ptmxmode=0666,gid=5 0 0
tmpfs /run tmpfs mode=0755,nodev,nosuid,strictatime 0 0
tmpfs /var/volatile tmpfs defaults 0 0
# uncomment this if your device has a SD/MMC/Transflash slot
#/dev/mmcblk0p1 /media/card auto defaults,sync,noauto 0 0
UUID=C272-F76A /boot auto noatime 1 201
UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data auto defaults,nofail,noatime 1 2
# UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data auto defaults,nofail,x-systemd.automount,x-systemd.idle-timeout=10min 0 0
# UUID=b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /mnt/b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 auto noatime 1 2
# /mnt/b124a098-f5f6-4c16-aab4-9b619a1a5d44 /data none bind 0 0
# last line (to make sure we don't accidently delete linefeed in previous line...)
Aber ich bin am Ende auch nur Anwender und kann nicht allzu tief reinsehen...